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Gründonnerstagssuppe – Kultspeise am Gründonnerstag

Gesundheit für das ganze Jahr

Zum Winterende und Frühlingsbeginn verlangt der Körper nach vitaminreichen Kräutern. Neun grüne Kräuter aß man schon früher als eine Art Kultspeise am Gründonnerstag. Gründonnerstagssuppe 

Auch als „Neunerleisuppe“ bekannt, vereinte sie alle frischen gesunden Kräuter in schmackhafter Mischung. Die Menschen erhofften und erbaten sich mit derlei Speise Gesundheit für das ganze Jahr. Sind doch in den ersten grünen Pflänzchen des Jahres viele Vitamine, Mineralien und gesunde Begleitstoffe vereint, die unser Immunsystem stärken.

Früher wie heute wollten Menschen sich schon die „Bärenkräfte“ erster zarter Kräuter zunutze machen. Die Zusammensetzung der Kräutersuppe variiert je nach Gegend.

In Mitteldeutschland könnten folgende grüne Kräuter (ohne Wurzel) dazu gehören: Vogelmiere, Brennnessel, Bärlauch, Löwenzahn, Knoblauchsrauke, Schafgarbe, Giersch, Gänseblümchen, Spitzwegerich sowie Breitwegerich. Aber auch Petersilie, Brunnenkresse, Huflattichblüten, Veilchen, Rapünzchen, Rukola, Winterzwiebel und Knoblauchslauch aus dem Garten dürfen dazu gehören.

Rezept Gründonnerstagssuppe

Zutaten

  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Kartoffel
  • 9 Kräuter
  • Schlagsahne
  • etwas Sonnenblumenöl
  • Prise Salz

Zubereitung

Zwiebelwürfel in etwas Sonnenblumenöl anrösten, eine klein geschnittene Kartoffel und etwas Wasser dazugeben, alles zusammen gar köcheln. Anschließend die klein geschnittenen Kräuter unterheben, alles zusammen pürieren, Schlagsahne zugeben, mit Salz abschmecken und mit Veilchenblüten oder Gänseblümchen garnieren. Wohl bekomms.

Gründonnerstagssuppe

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